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Episode Einundzwanzig | TYPO3 & Mittwald! Ein Interview mit Ingo Schmitt

Ingo, Gründer & Geschäftsführer der Marketing Factory GmbH, Experte für TYPO3, und seit rund 15 Jahren als Ausbilder und Prüfer für IT-Berufe bei der IHK Düsseldorf tätig. In diesem Interview plaudert er aus dem TYPO3-Nähkästchen und berichtet von seinen Erfahrungen als Mittwald-Beirat.

In dieser Folge begrüßen Stefan und Christian Ingo Schmitt, Inhaber und Geschäftsführer der Marketing Factory GmbH und gilt als Experte in der TYPO3-Welt.

TYPO3 ist ein Open-Source-Content-Management-System (CMS), das zur Erstellung und Verwaltung von Websites und digitalen Inhalten verwendet wird. Es wurde ursprünglich in Dänemark von Kasper Skårhøj entwickelt und hat sich im Laufe der Zeit zu einer der beliebtesten CMS-Plattformen weltweit entwickelt. TYPO3 ermöglicht es Benutzern, Inhalte wie Texte, Bilder, Videos und andere multimediale Elemente auf ihren Websites zu erstellen, zu bearbeiten und zu veröffentlichen, ohne tiefgreifende technische Kenntnisse zu benötigen.

TYPO3 ist besonders bei Unternehmen, Organisationen und Institutionen beliebt, die anspruchsvolle Websites mit umfangreichen Inhalten und Funktionen betreiben möchten. Es erfordert jedoch eine gewisse Einarbeitung und technische Kenntnisse, um es effektiv zu nutzen und anzupassen.

Stefan (00:02)
Hallo, hier wieder eine neue Folge der digitalen Kohle. Wir haben heute mit Ingo Schmidt gesprochen von der Marketing Factory und der ist immer bestens informiert, was die Entwicklung von TYPO3 angeht. Und wer TYPO3 nicht mehr so richtig mochte, wird hier vielleicht ein paar interessante neue Details finden. Ja, mich hat es angesprochen. Hört einfach mal rein. Ja, wir stehen hier bei gefühlt 30 Grad Raumtemperatur bei irgendeinem dreistelliger Luftfeuchtigkeitswert in unserem Studio und zu Gast ist heute der Ingo Schmidt. Hallo? Hallo? Du stellst dich gleich vor und neben mir steht wie immer Christian Behrends, mit dem ich zusammen die digitale Kohle aufnehme. Mein Name ist Stefan Schmidt. Hallo!

Christian (00:44)
Hallo! Genau. Ich stehe hier neben dem Stefan und Stefan Schmidt mit Ingo Schmidt als Gast. Wir wollten uns schon länger mal für einen Kaffee verabreden, uns kennenzulernen und das machen wir jetzt im Rahmen einer Podcastfolge für die digitale Kohle. Und da freue ich mich sehr drauf. Ingo, stell dich doch bitte kurz vor.

Ingo (01:01)
Ja, Ingo Schmitt, werde ein bisschen anders geschrieben als der Stefan Schmidt. Aber das hört man ja im Radio nicht. Insofern ich mache Web-Internetentwicklung seit ‚ 1996. Seit der Zeit bin ich auch bei der Marketing Factory. Und seitdem machen wir halt Webseiten, digitale Applikationen, wie man heutzutage sagt, Digitalisierungsprodukte, Integrationen in verschiedene Systeme, Verbindungen von Content mit Commerce mit irgendwelchen anderen Systemen. Das ist so das, was wir seitdem machen.

Christian (01:29)
Und du bist in der TYPO3 Welt zu Hause, richtig?

Ingo (01:32)
Ich komme aus der TYPO3 Welt. Ja, ich habe 2002 TYPO3 kennengelernt, war auf einer Schulung. Dann haben wir kurz danach entschieden, ja all das, was wir als CMS mal gemacht haben, das hängen wir in den Schrank, macht gar keinen Sinn. Wir nehmen das, was irgendwie im Open Source Bereich entwickelt wird, weiterentwickelt wird und haben dann voll auf TYPO3 gesetzt. Haben gesagt, das ist das Tool, mit dem wir arbeiten können und haben auch gesagt, ja, wenn wir damit arbeiten, dann möchten wir uns da so weit rein begeben, dass wir auch aktiv an der Weiterentwicklung mit uns beteiligen. Gucken, dass das Produkt besser wird, dass das Ökosystem besser wird, dass das Drumherum besser wird. Das ist für uns ein ganz wichtiger Punkt.

Christian (02:09)
Schön. Ich kenne die WordPress Welt besser. Ich habe früher mit TYPO3 zu tun gehabt, inzwischen mehr mit WordPress, was beides Open Source ist, sowohl TYPO3 als auch WordPress. Wie sieht das Geschäftsmodell aus bei TYPO3? Weil bei WordPress hast du halt Automattic, die dann kostenpflichtige Services anbieten für das Open Source, für das Freie. Und ist das ähnlich bei TYPO3?

Ingo (02:32)
Ja, jein. Anders. Wir haben ja die TYPO3 Assoziation, das ist ja ein Schweizer Verein, der gegründet worden ist, der quasi die Weiterentwicklung von TYPO3 fördert und finanziert. Da gibt es Members, die quasi da die Mitgliedsgemeinschaft zahlen. Das ist so ein bisschen wie ein deutscher Verein. Hat man bloß damals in die Schweiz gelegt, weil man dachte, das ist internationaler. Und weil man da dachte, auch die Schweizer können das mit dem Geld, das geht etwas besser.

Stefan (02:55)
Hat es steuerliche.

Ingo (02:56)
Vorteile auch, oder? Ne, für uns hat es eigentlich.

Stefan (02:58)
Keine Steuer. Für die Assoziation meine ich.

Ingo (03:00)
Ich glaube nicht. So tief im Schweizer Steuerrecht und Finanzrecht bin ich da nun nicht drin. Insofern keine Ahnung, ob es da irgendwelche Sachen gibt. Die fördert das und die hat 2016 eine TYPO3 GmbH gegründet. Das ist wiederum eine deutsche Firma, die sitzt in Düsseldorf, die sich ja die professionelle Weiterentwicklung kümmert. Also mittlerweile finanziert die TYPO3 GmbH zum Beispiel die komplette Core Entwicklung. Sie bietet darum Services an, wie eine längere Laufzeit, eine ELTS, Extended Long Term Support oder auch so was wie Zertifizierungen. Das ist so deren Kern-Business. Die veranstaltet auch die großen Veranstaltungen, also eine TYPO3 Konferenz oder die Developer Days. Das ist das, was die TYPO3 GmbH macht und quasi ist der kommerzielle Arm des Schweizer Vereins.

Stefan (03:43)
Und damit sind wir dann auch gleich beim aktuellen Thema, die Developer Days.

Ingo (03:46)
Ja, die waren vor zweieinhalb Wochen, ich hoffe jedenfalls zweieinhalb Wochen, die waren in Karlsruhe das dritte Mal in Karlsruhe. Das liegt einfach daran, es findet sich immer ein Team, was die Developer Days ausrichtet. Und das war jetzt die Firma Punkt. De. Die sitzen in Karlsruhe, die haben dort die Connections, die haben da ein sehr, sehr schönes Hotel aufgetan, wo man das machen konnte. Und die haben jetzt quasi zum dritten Mal die Developer Days organisiert. Und das geht jetzt eigentlich turnusgemäß wieder in andere Hände, weil nach dreimal ist man auch bei so einer Veranstaltung einfach platt von den Orgaleuten. Man steckt ziemlich viel Energie rein und die hatten ja sogar noch das Problem, dass das Ganze zweimal wegen Corona abgesagt worden ist. Und das heißt, die erste war dann die erste war quasi letztes Jahr gab es eine und davor gab es eine 2018 oder 18 glaube ich eine. Und dazwischen mussten die quasi immer wieder absagen und neu machen. Und jetzt sind die auch sagt okay, fünf Jahre haben wir das Ganze geplant und immer wieder gemacht und getan. Jetzt sind auch mal irgendwann unsere Ressourcen wahrscheinlich erschöpft. Lass uns mal in andere Hände geben.

Stefan (04:46)
Was hat sich getan da in den letzten Jahren? Ihr seid jetzt inzwischen bei.

Ingo (04:51)
Version 12. Version 12, Version 13 ist quasi gerade in der Planung. Und ja, was hat sich getan? Es hat sich viel professionalisiert. Also wir haben ja technologisch, das Ganze ist ja quasi basierend, ist ein relativ altes Monolith gewesen und er hat sich über die letzten Jahre, über die letzten Versionen von dem Source Code, von den ganzen Tools drumherum, von allem drum und dran deutlich professionalisiert. Es fängt mit der Test Abdeckung an, es geht halt über die ganzen Deployment Pipelines, auch innerhalb des TYPO3 Systems, wie bestimmte Sachen gemacht werden, wie man Personen neu reinkriegt, also der Quick Start Guide für die Core Entwicklung und so weiter. Und das hat sich in den letzten Jahren einfach extrem professionalisiert und ist einfach ein Schritt besser geworden, ist also immer aktuell geblieben, ist nirgendwo stehen geblieben. Und ja, auch so, dass neue Leute schneller einsteigen können, das hat sich entsprechend sehr, sehr stark bewegt von der Developer Seite her.

Stefan (05:46)
Hat sich da dann auch viel getan? Sind viele neue Developer dazugekommen oder?

Ingo (05:49)
Ja, jetzt in der Corona Phase nicht wirklich. Also das hat man ja auch so gesehen, dass sich viele Personen so ein bisschen eingeigelt haben und in neue Communities reinkommen und so weiter. Das ist nicht so wirklich passiert. Das heißt, es ist auch ein Thema wirklich gerade aktuell, wo gesagt wird okay, wir müssen mal langfristig auf Nachwuchs achten.

Stefan (06:09)
Das heißt auch bei euch ist das persönliche Treffen da für die Community Bildung wichtiger, als dass die Leute zu Hause gesessen haben und eigentlich nichts zu tun hatten?

Ingo (06:15)
Nee, das nicht. Aber ich meine, in so ein Projekt reinzukommen und auch das Feedback zu kriegen, das ist ja mittlerweile ein Projekt, was ja, wo keiner mehr alleine in stillen Kämmerlein entwickelt, sondern man arbeitet in Teams zusammen für bestimmte Themen. Auch alleine, dass der Code Review passiert mit zwei oder drei Leuten, man guckt da gemeinsam rein und da muss ja ein Austausch stattfinden, wenn ich zusammen an einem Thema arbeite oder nicht irgendwas entwickle. Und genau das ist ja diese Professionalisierung. Also vor fünf, sechs Jahren haben einzelne Leute noch einzelne Features durchentwickelt und die dann quasi zum Schluss gemerged. Das passiert in der Form einfach gar nicht mehr, weil die Komplexität ist nicht höher geworden. Aber die Professionalisierung, dass man sagt okay, wir geben das gar keiner Person mehr, die dann ein dreiviertel Jahr am Stück weiterentwickelt, da kann ja sonst was passieren, kann krank werden, kann einen neuen Lebensabschnitt machen, kann umziehen oder sonst was. Und dann ist dieses Feature halt fertig und funktioniert nicht mehr. Deswegen werden solche Sachen mittlerweile eigentlich viel, viel stärker in Teams oder gemeinsam entwickelt, sie entsprechend reinzubringen. Und das ist so diese, diese Professionalisierung, die entsprechend passiert ist. Und natürlich, wenn man diesen Austausch nicht wirklich hat oder nicht wirklich an diese Leute rankommt oder mit dieser Zusammenarbeit passiert, dann ist es in dieser in der Corona Zeit auch schwer gewesen, da die Kommunikation aufzubauen.

Ingo (07:26)
Es geht natürlich alles mit elektronischen Systemen und man kann natürlich mailen und callen und so weiter.

Stefan (07:31)
Aber.

Ingo (07:31)
Man hat jetzt auch genau in dieser Developer Days gemerkt, dass gerade diese Zusammenarbeit wir sitzen zusammen an einem Rechner, gucken drüber, was weiß ich oder abends bei der Coding Night, dann sitzt man zu dritt, viertel miteinander, trinken Bier dabei und so, dann passiert genau diese Kommunikation, dieses Miteinander einsteigen, verstehen, was danach auf eine etwas höhere Level geht. Und genau das war jetzt wirklich sehr, sehr wichtig dieses Jahr, dass dieses, ja, diese Zusammengehörigkeit, diese Gemeinschaft, dieses das, was wieder passiert.

Christian (08:00)
Ja, habt ihr eine Richtung, was wo du sagst, TYPO3 entwickelt sich gerade dahin? Ich frage deswegen, weil ich war auf der Froscon in Sankt Augustin vor kurzem, da war das große Thema Barrierefreiheit wegen des European Accessibility Act der 25 kommt. Habt ihr so was, wo ihr sagt, so ja barrierefrei wollen wir hin oder wir wollen besser beim Datenschutz werden oder da Tools für integrieren?

Ingo (08:22)
Also was schon Barrierefreiheit ist seit eh und je ein Thema für TYPO3. Da läuft gerade auch noch der Test von dem, dass TYPO3 auch im Backend eine offizielle Zertifizierung für die Barrierefreiheit kriegt. Für das Frontend läuft das auch schon entsprechend. Das ist ein Thema, das ist total spannend. Also auf den Developer Days war eine Dame von Microsoft, die quasi allen gezeigt hat, wie man als blinde Person im TYPO3 Backend navigiert. Und das quasi auch mal wirklich plastisch gemacht hat. Und dann ist man zum Schluss gekommen, dass man…Ich kann eigentlich gar nichts. Also ich kann einen Seitentitel anlegen, aber ich kann keinen Inhalt einer Seite anlegen, weil das kann dieser Barrierefreiheit-Reader nicht mehr, weil an irgendeiner Stelle ein Tag fehlt. Und genau das sind so Themen, wo einfach gesagt wird: Das wollen wir noch einfach. Das sind so diese, ja nicht die Nischen, aber diese Sachen, die zu 100 Prozent fehlen. Frontend Barrierefreiheit ist eine Sache, die ist relativ einfach, die wird gerade zertifiziert. Aber Backend ist so ein Thema, da wird gerade viel dran gearbeitet und das soll auch entsprechend kommen.

Stefan (09:24)
Das ist natürlich so ein Event dann auch mal ganz gut, wo man das dann wirklich real sieht, weil klar kann man sich das zu Hause angucken, aber seien wir ehrlich, wer tut das?

Ingo (09:30)
Ja, und wenn die da wirklich steht und die kann nicht sehen und arbeitet mit dem Screen und du sagst, du musst einfach nur draufklicken und sie das nicht sieht oder nicht hört. Das ist genau so ein Event, was natürlich einfach toll ist. Also nicht toll für sie, aber zum Mitnehmen, zum Lernen, das ist schon eine Sache, die ist wirklich richtig gut. Das ist eines der Themen, wo daran gearbeitet wird. Ein anderes Thema ist, dass jetzt wirklich dieses Thema Theaming mal richtig angegangen werden soll. Das ist etwas, wo TYPO3 ja bisher nie so wirklich eine Lösung hat. Also wenn man sich das anguckt wie bei WordPress ein Thema Themes, das kaufe ich, das ist installiert, funktioniert.

Stefan (10:04)
In der Tat auch eines der großen Probleme. Also muss ich wirklich sagen, das ist das, was mich am meisten… Also ich komme nur auch eigentlich aus der TYPO3 Community, da haben wir uns ja auch kennengelernt, aber ich habe es dann irgendwann aufgegeben, unter anderem auch aus solchen Gründen, weil mir das einfach immer viel zu aufwendig war. Ich brauchte zwei Tage, bis ich eine Oberfläche hatte.

Ingo (10:19)
Genau. Das wird jetzt gerade auch wirklich erarbeitet und das soll das neue sein, was in 2013 entsprechend reinkommt, weil auch gesehen wird, okay, wir brauchen diese Themes. Wir brauchen sie einerseits, neue Leute für TYPO3 zu aktivieren. Die müssen sehen, dass es einfach geht und funktioniert, weil nur so kommt man ja an sowas ran. Und zum anderen ist natürlich ein Theaming auch etwas, was uns als Agentur hilft. Weil wenn wir so ein Basis-Thema haben, was wirklich auch sinnvoll integriert ist, können wir damit natürlich auch einfacher Projekte umsetzen, anstatt dass wir immer wieder von null auffangen oder nicht gleich bei null bei 50 Prozent anfangen, so können wir bei 80 Prozent anfangen. Und das ist auch ein nächster Thema, was entsprechend wichtig ist.

Stefan (10:59)
Ein anderer Punkt war noch das Framework, was dahinter steht. Ihr habt nicht wie Drupal irgendwann auf ein System wie die Symphony oder Larawell oder sonst was gesetzt, sondern…

Ingo (11:07)
Doch das Symphony. Mittlerweile ist es größtenteils Symphony, also Composer Symphony wird genutzt. Das ist das Framework, was dahinter steht mittlerweile. Also wenn man sich natürlich TYPO3, 3 und 4 anguckt, da war irgendwie was eigenes. Aber über die Jahre, über die Versionen ist jetzt größtenteils auch viele Sachen werden von Symphonie gemacht.

Stefan (11:23)
Also es gibt dieses X-based System nicht mehr in dieser alten Form?

Ingo (11:27)
Doch, das gibt es immer noch. Aber das wird halt ergänzt, umsatzweise die Sachen, die ich mit dem Symphonie möglich habe. Also wenn ich bestimmte Plugins brauche, eine Sicherheitsprüfung zu machen, also eine XSS Prüfung zu machen, das wird von Symphonie genommen. Wenn ich bestimmte Views brauche, die Technologie dafür, die wird natürlich auch von Symphonie genommen. Das heißt, ich muss ja eingebettet in X-Pase oder Fluid, die Templatesprache, das entsprechend zu nutzen. Aber die Verbindung ist total … Also ich brauche irgendwie was, ich Composer Require in meiner Extension oder ich trage es entsprechend ein und schon ist.

Stefan (11:57)
Es da und ich kann es nutzen. Okay, ich muss mich immer noch mit X-Pase auseinandersetzeneinandersetzen und ich muss auch immer noch Fluid als Templatesprache verwenden und kann da nicht auf auf Trick oder Play oder.

Ingo (12:06)
So was … Es gibt einen Twigadapter, das kannst du machen. Ich habe es bisher noch nie gemacht, weil ich kenne halt Fluid oder wir in der Firma kennen halt Fluid und wir können damit auch die ganze Power nutzen. Aber es gibt einen entsprechenden Adapter und du kannst die Sachen auch entsprechend nutzen. Das geht schon. Ja, das kannst du machen.

Christian (12:22)
Interessant. Ich habe gesehen, jetzt übermorgen sind die TYPO3 Zertifikation Days hier in Düsseldorf. Was ist das? Was macht man da?

Ingo (12:29)
Es gibt ja die Zertifizierung und es scheint jetzt gerade einen… Es gibt gerade wohl den Request nach sehr vielen Zertifizierungen und du kannst die Zertifizierung entweder zu Hause an deinem Schreibtisch machen oder an deinem Schreibtisch geht gar nicht, weil du musst eigentlich in einem weißen Raum sein, wo kein Fenster ist, keine Tür und du musst sogar unter dem Schreibtisch filmen. Also ich habe geguckt, wenn ich das zu Hause machen wollen würde, müsste ich wahrscheinlich ins Gäste WC gehen, weil da keiner an der Tür vorbeilaufen kann und sonstige Sachen. Und man kann das Ganze natürlich auch bei Events machen. Auf den Developer Days konnte man das. Man kann das auf den Camps machen entsprechend. Und jetzt gibt es einfach mal einen Tag, wo das Ganze in Düsseldorf gemacht wird. Der Hintergrund ist, es gibt gerade eine sehr spannende Sache, eine sehr spannende Entwicklung. Die Bundesregierung hat sich entschieden, den Government Site Builder, das ist eine Software, die die Bundesregierung quasi zur Verfügung stellt, für Städte, Länder, für Institutionen schnell eine Website aufzubauen mit entsprechenden technologischen und inhaltlichen Sachen. Diese wird jetzt neu auf TYPO3-Basis aufgesetzt.

Ingo (13:31)
Und da sind jetzt die ersten Ausschreibungen draußen vom Bund und die setzen voraus, dass man entsprechend zertifizierte Leute hat. Und dem entsprechend Herr zu werden, dass man noch Zertifizierung hat, ist jetzt dieser Tag entsprechend noch eingeführt worden, entsprechende Sachen zu machen.

Stefan (13:45)
Ist TYPO3 das einzige CMS, das da integriert wird, oder…?

Ingo (13:47)
TYPO3 ist das einzige. Das gab, also jetzt die Version, ich glaube 11, ich bin mir da nicht hundertprozentig sicher, und die Vorversion war First Spirit und es wird quasi abgelöst. Und damit ist die Ansage eigentlich, alle zukünftigen größeren Web-Projekte auch zur öffentlichen Hand werden mit TYPO3 gemacht in Deutschland.

Stefan (14:07)
Das ist natürlich ein spannender Faktor, gerade was jetzt die nächste Frage zur Zukunft angehen würde, weil nach wie vor sind wir ja eigentlich im deutschen Universum. Ein bisschen gibt es noch in Europa, aber weltweit spielt TYPO3 ja nach wie vor nicht so eine große Rolle.

Ingo (14:18)
Weltweit gegenüber WordPress definitiv nicht. Da vollkommen klar. Aber was halt passiert und das merken wir im TYPO3 Umfeld mehr und mehr, dass in den USA, Europa nehmen wir mal aus – aber den anderen Märkten in Afrika, Eurasien, Indonesien im ganzen Bereich, da kommen mehr und mehr die Einsichten bei den Regierungen durch, dass wenn sie irgendwie etwas machen, wollen sie nicht wieder in die Abhängigkeit 2.0 gehen. Das heißt, dass sie sich abhängig von großen Firmen machen, was irgendwie Web-Technologie oder sonst was angeht, sondern sie wollen explizit auf Open Source setzen, damit sie keine Abhängigkeit kriegen.

Stefan (14:56)
Das heißt, die großen Lösungen von Adobe oder Microsoft, die scheinen damit natürlich aus.

Ingo (14:59)
Die scheinen aus. Und da ist unheimlich viel, was sich gerade bewegt, wo auch viele Projekte gerade im Bereich mit TYPO3 mit Governance passieren, wo entsprechende Sachen passieren, wo die ersten Sachen aufgesetzt wird. Viel passiert in Ruanda, in Papua Neu-Genea, wo gerade auch solche Sachen, ich sage mal gerade Open Source Sachen, wo Open Source gelebt wird, nicht in die Abhängigkeit zu kommen. Und das finde ich eine total spannende Sache, weil man ja, TYPO3 hat ja diesen Spruch Enable people to Share. Und genau das ist eigentlich das, was passiert. Wir geben über Open Source einen Zugang zu Technologie, zu Möglichkeiten, der vielleicht sonst nur mit viel Geld dort oder nur mit der entsprechenden Abhängigkeit möglich wäre. Und das ist doch eigentlich eine sehr gute Sache, die passieren kann.

Christian (15:43)
Total. Das habe ich noch nie verstanden, warum Behörden sich in proprietäre Abhängigkeiten mit Software begeben. Also ich habe da schon lange darauf gewartet und herzlichen Glückwunsch, dass TYPO3 jetzt hier in Deutschland da den Zuschlag bekommen hat. Das ist schön. Gibt es strategisch noch neben E-Government irgendwas, wo ihr sagt, da wollen wir hin mit TYPO3?

Ingo (16:02)
Typo3 sieht sich ja immer so ein bisschen als Enterprise Content Management Sales System. Wir sagen immer, wir sagen immer, wir sagen eigentlich so ein Mittelstand in Deutschland. Das sind so die Sachen, wo TYPO3 sicherlich gut ist, wo es gut funktioniert, wo TYPO3 aber auch nur eine Lösung ist. Also wir sind nicht auf dem Punkt, dass wir sagen, ja, TYPO3 ist alles das Beste und es gibt andere Systeme, die gar nicht gehen, sondern nein, man muss ja immer gucken, was genau passt. Aber das ist so der Bereich, wo TYPO3 sagt, da sind wir gut, da ist sicherlich auch WordPress gut, da ist auch sicherlich auch schon mal gut. Da muss man halt immer gucken, was ist die Anforderung von dem Kunden, was entsprechend umgesetzt wird. Aber das ist so der Markt, wo TYPO3 entsprechend sagt, dass das passt.

Christian (16:36)
Sehe ich auch so, gerade wenn es Rechtevergabe geht oder bei Konzernen, die verschiedene Departments haben, die unterschiedliche Bereiche von Webseiten pflegen müssen, da ist TYPO3 wirklich sehr stark.

Stefan (16:45)
Ich habe ja viel im Gesundheitsbereich gemacht. Meine Faustformel war immer WordPress für die Arztpraxis und TYPO3 für das Krankenhaus. Weil da hast du dann eben viele Abteilungen, tausend E-Mails und unter Umständen auch hohe Ansprüche an Mehrsprachigkeit.

Ingo (16:56)
Ja, also Faustformel passt.

Christian (16:59)
Ja, spannend. Hast du noch irgendwelche brennenden Fragen, die dir auf der Seele liegen, Stefan?

Stefan (17:04)
Brennend nicht, aber man wird unweigerlich, wenn man einen vernünftigen Hoster sucht, weil da sollte man vielleicht doch nicht jede Wald-und Wiesen-Serverkiste nehmen, sondern etwas anspruchsvoller suchen wird man unter anderem – es gibt einige Anbieter, aber unter anderem wird man über die Firma Mittwald stolpern. Es gibt keinen Werbeblock, bin ich selber seit ein paar Jahren oder eigentlich seit ich mich mit TYPO3 befasst habe. Ist aber auch kein Zufall, dass ich das anspreche, weil da warst du neulich auch mal.

Ingo (17:28)
Zu Gast. Genau. Die Kollegen von Mittwald hatten mich explizit angesprochen, ob ich zum Agentur-Beirat komme. Da musste ich aber sagen, euch ist schon bekannt, dass wir kein Kunde bei euch sind und haben gesagt: Ja, ja, schon. Aber was ihr so macht und was ihr als Expertise so habt im Bereich Container, Container-hosting oder was man technologisch macht, was man bei euch auf der Website liest, in welchem Bereich ihr euch da bewegt, das finden wir ganz spannend und da wären auch ganz gut, wenn wir da mal so ein bisschen Feedback von euch bekommen. Und ja, ich durfte dann beim Mittwald-Agentur-Beirat dabei sein. Und was ich total spannend fand, welchen Aufwand dort gemacht wird, quasi zu hören, was die Kunden wollen, was die Kunden schlecht finden, was die Kunden gut finden, was so die nächste Entwicklung ist, was sind die nächsten Schritte? Was wollen die Kunden eigentlich? Das wurde in einem sehr professionellen, sehr guten Umfeld eingesammelt und strukturiert und mitgenommen. Und das ist eine Sache, die ich, also das muss ich echt sagen, gut, da ziehe ich da vor, wie man das macht, wie man so was auch, ich sage mal, sortieren kann und machen kann. Das muss ich auch sagen, das haben wir mit den Dienstleistern, mit denen wir seit Jahren zusammenarbeiten, die auch eine entsprechende Größe haben, noch nie gemacht.

Ingo (18:40)
Und das finde ich eine tolle Sache, dass gerade so auf das Kundenfeedback gehört wird und daraus quasi ein neues Produkt entwickelt wird.

Christian (18:46)
Da bin ich gespannt, wie das umgesetzt wird, weil wir haben natürlich auch diverse Applikationen bei Mittwald laufen und da warte ich schon länger darauf, dass ich im Administrationsbereich mal was modernisiert. Da bin ich gespannt, wie die das jetzt umsetzen?

Ingo (19:01)
Das habe ich schon gesehen. Das sieht gut aus. Also das ist sehr spannend, was die machen und das, was natürlich jetzt da ist, ist das eine Thema. Aber das Thema, was danach kommt, also das Thema, wie werden zum Beispiel Container betrieben? Was kann ich mit eigenen Containern machen? Wird es da vielleicht einen Marketplace für Container geben? Und so weiter. Das ist der Schritt, was da hinten dran kommt. Und das halte ich für noch spannender als ich sage mal reine Display-in-hosting, sondern da auch eine Plattform zu haben, wo man ja Knowledge sharen kann oder auch von jemandem Know how einkaufen kann. Das ist über eine Dienstleistung, über so was ähnliches wie einen App Store. Das fand ich super spannend, dass man in die Richtung schon denkt und auch quasi die ersten Konzepte hat.

Christian (19:41)
Du redest jetzt von Containern im Sinne von Docker?

Ingo (19:43)
Ja, genau. Also Docker ist ja nur eine Technologie davon. Aber klar, die Grundtechnologie Container ist ja dann quasi auch möglich.

Stefan (19:52)
Jetzt muss ich noch mal zurückspringen. Du hast jetzt vom Marketplace gesprochen. Das war auch immer eine Sache, die ich bei TYPO3 sehr schade fand. Und ich glaube, das ist auch eine oft kritisierte Geschichte gewesen, dass sich deshalb die Plugins nicht wirklich richtig entwickelt haben. Also ganz anders als bei WordPress, wo du wirklich einen großen Markt hast und wo du davon ausgehen kannst, wenn da jemand mit so einem Brut-Commerce oder so einfach richtig viel Geld verdient, da wird er nicht in der nächsten Version vergessen anzupassen. Was TYPO3-Nutzern mir zumindest in der Vergangenheit öfter passiert ist, ich erinnere hier an das Forum, ich erinnere an diverse Shopping Lösungen, wo man dann plötzlich nach dem nächsten Update von dem Nichts stand. Ist daran gedacht, das endlich mal zu kommunizieren und darüber ein breiteres Spektrum zu schaffen?

Ingo (20:28)
Das ist ein Thema, was jetzt in der nächsten Zeit angegangen wird. Es ist also das Ganze, das, was jetzt zuerst gemacht worden ist, ist dieser ganze technologische Grundstack zu machen, also dass Nutzer verwaltet werden können überhaupt, dass die Aktivitäten verwaltet werden können, also dass ich eine Firma habe mit mehreren Mitarbeitern als Beispiel. Die haben entsprechende Rechte auf Software, auf bestimmte Sachen und so weiter. Diese ganze Grundarbeit ist jetzt quasi als erstes gelegt worden. Die ist jetzt auch stabil. Und jetzt soll darauf dieser Shop oder dieses Marketplace oder sonst was drauf gelegt werden. Aber das ist unheimlich viel Arbeit und da sich sauber und Konzepte zu machen und so weiter. Da sehe ich jetzt ich persönlich nichts, was wir, ich sage mal, Anfang Mitte nächsten Jahres haben, wenn überhaupt Ende nächsten Jahres. Es ist aber definitiv etwas, wovon ich weiß, dass es auf der Roadmap steht. Aber im Moment sind noch viele Sachen zu sortieren, aufzusortieren und quasi organisatorisch klar zu machen, dann die Sachen entsprechend.

Stefan (21:22)
Zu machen. Okay, aber so eine realistische Einschätzung ist ja vielleicht auch hilfreicher als irgendwelche Vorgehensweisen.

Ingo (21:26)
Bitte nicht zitieren Ende nächsten Jahres, wenn es fertig ist oder nicht fertig ist.

Stefan (21:29)
Nein, du hast dich da ja ganz klar ausgedrückt.

Ingo (21:31)
Es ist halt ein Thema, was immer drin ist, was auch ich mit den Teams noch mal so ein bisschen aus meiner Sicht Power kriegen wird. Aber es ist auch kein einfaches Thema. Es sind ja viele Sachen, die dazu klären sind organisatorisch, allein steuerrechtlich ist das glaube ich mehr als eine Doktorarbeit für einen Steuerberater. Und dann die ganzen Themen wie mache ich das, wie mache ich das technologisch? Welche Basis muss ich da drunter machen? Viele Sachen sind gelöst. Beim ELTS habe ich es ja auch, dass ich da mit privaten Retros arbeite, mit denen das machen kann. Aber das muss jetzt einmal so sauber konzipiert und zusammengesteckt werden, dass es gemacht wird. Und das, was ich sehe, ist, dass die TYPO3 GmbH und die Community jetzt die Reife hat in den Strukturen, in den Mitarbeitern, wie es auch ganz mit dem Ziel ist, mit Strategie und so weiter, dass man das jetzt angehen konnte. In den letzten Jahren war das relativ schwer, weil die TYPO3 GmbH ist ja quasi als Startup gegründet worden und da sind solche Prozesse noch nicht ganz so da. Da muss man sich erst als Firma nochmal finden. Dann kommt sowas wie Corona dazwischen, wo man eigentlich sagen könnte, jetzt sind wir so weit, dass wir sowas machen könnten.

Ingo (22:37)
Nein, wir müssen eigentlich erst mal gucken, dass die Firma an sich strukturell organisatorisch überlebt in der Corona-Zeit. Und jetzt ist quasi wieder das Ganze angefahren und jetzt kann man die nächsten Schritte wieder machen.

Stefan (22:47)
Die digitale Kohle wird inzwischen mindestens bundesweit gehört, aber der etwas schräge Name – manche glauben immer noch, wir würden irgendwas über Kryptowährungen machen – nein, die digitale Kohle bezieht sich auf das Kohlegebiet, also von Köln bis zum Ruhrgebiet und die digitale Wandlung dieser Region. Deshalb sind wir nach wie vor hier angesiedelt. Und hier gab es auch mal zwei Typo3 Treffen, die monatlich stattfinden, im Ruhrgebiet schon länger, in Essen, im Unperfekt Haus. Und dann haben wir hier selber mal eins gegründet. Ist das nach Corona noch irgendwie weitergegangen? Ich habe es nicht mehr verfolgt.

Ingo (23:18)
Das wird jetzt gerade neu sortiert, weil wir festgestellt haben, sicherlich durch Corona, dass so ein monatlicher Stammtisch und so problematisch sein könnte vom Aufwand her, von dem, was passiert. Man muss irgendwann die Speaker haben, die Zeit dafür haben. Und du kennst das ja selbst, wenn man hier in Düsseldorf guckt, kann man eigentlich jeden Tag auf drei Veranstaltungen gehen, was Web-Technologie angeht. Da konkurriert man mit vielen anderen.

Stefan (23:39)
Das ist viel geworden. Und das hat nach Corona auch insgesamt wieder zugenommen.

Ingo (23:42)
Und mit Corona ist ja noch ein Punkt dazugekommen. Man konkurriert mit der Couch. Richtig. Die man vorher nicht hatte. Und insofern muss man das Ganze auf einen Punkt bringen, wo es auch zeitlich von allen möglichen Leuten passt. Und wir sortieren gerade, dass wir diese User Group quasi als eine User Group sehen für das ganze Rhein-Ruhrgebiet und wir eigentlich an fünf Locations immer wieder wechselnd hingehen. Also wir haben eine Location in Dortmund, wir haben eine Location in Essen, wir haben eine Location in Duisburg, eine in Düsseldorf, wir haben jetzt auch eine in Köln und da wollen wir eigentlich quasi immer wechseln, monatlich wechselnd sein, einfach, ich sage mal, auch mehr Leute anzusprechen und auch die Last von einem zu nehmen oder von einem Team zu nehmen, jeden Monat was zu machen. Weil du musst ja auch immer deine Location bereitstellen, musst dich Getränke kümmern und alles drum und dran. Und wenn du das nur zweimal im Jahr machst, ist das eine viel einfachere Sache. Wir sind gerade dabei, den Zeitplan so ein bisschen zu organisieren und dass wir dann quasi fünf, zehn Mal im Jahr, weil im Sommerferien macht es keinen Sinn, das zu machen und Dezember kannst du so und so auch sein lassen.

Ingo (24:39)
Und in allen anderen Monaten wollen wir genauso einen Termin haben, der dann quasi entsprechend durch die verschiedenen Agenturen oder Möglichkeiten, die wir haben, durch wechselt, wo man solche Themen hat.

Stefan (24:46)
Wunderbar. Das heißt, es gibt auch wieder einen Anlaufpunkt für Menschen, die wie ich jetzt doch wieder ein bisschen zuversichtlich geworden haben und deinen Optimismus für TYPO3 für die nächsten Jahre teilen können. Wo kann man sich noch informieren? Wo findet man diese Termine und weiß, ob das jetzt gerade in Köln, in Essen oder sonst wo ist? Und wo kann ich mich sonst noch informieren?

Ingo (25:03)
Also die Termine von allen Events, allen TYPO3 Events findet man natürlich auf der TYPO3 Org Website. Typo3 Org. Genau. Hier sind die entsprechende Termine. Und was man vielleicht noch so ein bisschen auf einem Zettel sich überlegen könnte. Wir haben im Oktober Mitte Oktober ist die TYPO3 Konferenz, die ist auch in Düsseldorf. Die ist relativ spannend, weil es da auch viele Themen geht, die nicht TYPO3 sind. Also ich habe jetzt mal so einen ersten Entwurf vom Checkliste gesehen, also welche Tracks da sind. Und da ist nichts irgendwie hier so, TYPO3 ist das Tollste oder das Beste oder das kannst du unbedingt mit TYPO3 machen, sondern es sind unheimlich viele Themen, die technologieinteressant sind oder die organisatorisch interessant sind oder die ja im Umfeld passieren. Also was man sich als Thema drauf schaffen kann oder angucken kann, was einfach im Bereich Webentwicklung oder Technologie, Digitalität und so weiter passiert. Da wird es auch eine Diskussionsrunde geben zu dem Thema Öffentliche Verwaltung und TYPO3. Die ist da. Da haben auch schon relativ viele hochgradig die Leute zugesagt. Wir haben eine Keynote von Nikolaus Jani, der da entsprechend spannende Sachen macht. Also da wirklich mal zu gucken, was kommt als Thema?

Ingo (26:13)
Sicherlich mal schauen. Speaker könnte ganz spannend sein.

Stefan (26:16)
Aber Zielgruppe dann eben eher Entscheider und Leute, die sagen wir nehmen TYPO3 oder nehmen nicht TYPO3 als Entwickler.

Ingo (26:22)
Entwickler weniger. Das stimmt schon. Entwickler weniger.

Stefan (26:24)
Die sind nur gerade die.

Ingo (26:25)
Developer Days. Nee, also die waren gerade, ja. Und wenn man sagt Entwickler, dann würde ich nochmal empfehlen, Anfang November gibt es das TYPO3 Camp in Kamp-Lindfort, wo wir als Barcamp noch mal so eine Veranstaltung haben, wo Entwicklerteam, Frontend Themen, organisatorische Themen und alles drumherum kommen als Barcamp. Das könnte vielleicht auch ganz interessant sein, wenn man sich für das Thema interessiert.

Stefan (26:44)
Mein persönliches Lieblingscamp war immer Fendow.

Ingo (26:46)
Gibt es das noch? Ja, das gibt es noch. Das ist im März nächsten Jahres. Habe ich den Termin schon gesehen? Weiß ich nicht auswendig, aber auf TYPO3.

Stefan (26:52)
Auch kann man das sehen. Auf welche Location?

Ingo (26:54)
In dieser alten Kirche? Alte Kirche, genau.

Stefan (26:55)
Sehr nett. Allein schon vom Besuch. Gehört auch dazu. Ja. Ingo, hast du noch etwas, was dir wichtig ist zum Thema?

Ingo (27:01)
Nein, vielen Dank für die Einladung. Hat mir Spaß gemacht.

Stefan (27:03)
Das war jetzt sicher schön für dich hier im Studio zu sein. Aber wo wärst du lieber als gleich wieder an deinem Schreibtisch?

Ingo (27:09)
Wo wäre ich lieber als gleich wieder am Schreibtisch? Ich gucke gerade raus. Ich glaube, heute wäre ich gerne am See.

Stefan (27:14)
Sonnen, Segeln.

Ingo (27:15)
Schwimmen, Segeln. Ja gut, das ist kein Wind, aber am See sein, irgendwie Füße mal ins Wasser hängen. Das wäre so das, was ich heute gerne lieber machen würde. Aber geht gleich ins Büro, hat noch ein bisschen was zu tun und dann heute Abend, wenn es etwas kühler ist, nach Hause.

Stefan (27:26)
So wie wir alle. Genau. Vielen Dank, Ingo Schmidt von dem Marketing Factory, der uns mal wieder auf dem Laufenden gehalten hat, was TYPO3 jetzt inzwischen alles so bietet und ich schaue in die Zukunft. Danke.

Christian (27:39)
Von mir vielen Dank. Toller Talk, Ingo und ich schwitze nicht so viel. Bis hoffentlich bald. Bis bald. Das war unser.

Stefan (27:51)
Aktuelles Interview in der digitalen Kohle. Ich hoffe, es hat euch gefallen und ihr hört auch beim nächsten Mal wieder rein. Folgt unserem Kanal gerne Sterne und bis dahin.

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